Platzverweis – Deutschland die rote Fahne zeigen!

Im Juni ist es wieder soweit: Die Fußballweltmeisterschaft steht vor der Tür. Fanmeilen, Bier, Bratwurst und Deutschlandfahnen soweit das Auge reicht. Ein ganzes „Volk“ liegt sich in den Armen und feuert wie selbstverständlich „unsere Jungs“ an. Nichts gegen qualitativ hochwertigen Sport, leckeres Essen, Bier und gute Laune. Es sollte sich allerdings die Frage gestellt werden, was das für eine Sache ist, die Menschen während der WM jubelnd auf die Straße – oder mit Deutschlandshirt ins Großraumbüro – treibt.
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Dortmund gilt als eine der Neonazi-Hochburgen in Westdeutschland. Immer wieder kommt es dort zu rechtsextremen Übergriffen und Aufmärschen. Seit 2000 gab es allein mindestens 5 Morde durch Neonazis in der Stadt.
Am 1. Mai, dem Arbeiter_innen-Kampftag, gehen weltweit Millionen von Menschen auf die Straße, um für ein besseres Leben zu streiten. In Deutschland ist der Tag in weiten Teilen von reformistischen Gewerkschaften, bürgerlichen Parteien sowie Volksfeststimmung bei Bratwurst und Bier geprägt. In sozialpartnerschaftlicher Manier wird ein “guter Lohn für gute Arbeit” und der „Erhalt von Arbeitsplätzen“ gefordert. Forderungen wie diese gehen jedoch an den Ursachen von Armut und Leistungszwang vorbei. Wir finden, dass es stattdessen einer radikalen Kritik dieser Verhältnisse bedarf! Gerade in Zeiten sozialer Spaltung und Rechtsruck ist Alles zu fordern, das Wenige was bleibt! Deshalb gehen wir am 30.April auf die Straße, um Lohnarbeit und nationaler Standortlogik eine entschlossene Absage zu erteilen. We hope you’ll join us!